Junge Leute, Handwerk, Qualität. Überlegungen nach der zweiten Arbeitsphase von #divanoXmanagua.

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Wir haben zusammen gearbeitet – unsere Handwerker, die Klasse der Schüler von AFOL, die Designer, ein Handwerker von Cabiate, den wir nicht kannten, einige einfach neugierige Personen- der Holzklotz mit seinen Besonderheiten (vergessen wir dabei nicht, dass
#dofaXmanagua ein hochwertiges Sofa aufgrund der handwerklichen Bearbeitung und Design sein wird).

Nach der ersten Arbeitsphase, die dem Design gewidmet war, haben wir dieses Mal Hand angelegt und uns vollständig in das Konzept „Arbeit“ versetzt.

Und sofort begannen auch die Probleme.

Wie kann man einem Schreiner die Arbeit mit einem Holzklotz anvertrauen?

Wie realisiert man eine Capitonné -Bearbeitung auf der ganzen Sofaoberfläche?

Wie macht man es, damit die Polsterung dieser Bearbeitung keine „Lehnen mit Bauchung“ vorweist?

Wie gestaltet man eine Sitzfläche mit differenzierter Weichheit?

Und auch….

Wie sagt man baslètta auf Italienisch?

Es war interessant und manchmal auch lustig unter den Designer zu sehen, die die Qualität verteidigen, die Handwerksmeister, welche schweigen mussten, um die Antwort der „Gäste“ nicht zu rauben, eine Universitätsstudentin und einige „Gäste“, die sich in diesem Beruf auskennen und den Kopf schüttelten und sagten: „ das ist nicht möglich,  das kann man nicht machen“.

Die Besten unter uns waren, wie es oft geschieht, die jungen Leute.

Motivierte, aufmerksame aber auch unverzauberte und humorvolle junge Leute, die eine gewisse ehrliche Befangenheit gegenüber den Problematiken gezeigt haben, welche wir als vollständig in diesem Beruf eingearbeitete Experten darlegten.

Aber als die Fragen vereinfacht und wieder mit einfachen Begriffen gestellt wurden, war es ein Wohlgefallen,  den Dialog eines 15-jährigen mit dem Polsterer Herr Carlo zu hören, der seit 50 Jahren diese Arbeit ausführt!

Auch den Lehrkräften hat es mit großer Befriedigung gut gefallen und sie betonen, dass die Jugendlichen an einer außergewöhnlichen Ausbildungserfahrung teilnehmen…. Vielleicht ist es ihnen nicht bewusst, dass die Erfahrung für uns noch außergewöhnlicher ist.

Tatsächlich verstehen sie den Sachverhalt in der Arbeit, das ein unglaubliches humanes Kapital für diese Teenager ist, welche oft als lustlos und unreif beschrieben werden und allerdings aufmerksam, teilnehmend und gestaltungsfähig sind.

Wir bemühen uns, die kontinuierlichen Ressourcen nicht nur bei den nächsten Arbeitsphasen am 3/3 (Rom), 14/3, 28/3 (Meda) und 11/4 (Mailand, Fuori Salone Ventura Lambrate), sondern auch durch intensive Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (PR) zu valorisieren, wie wir es bereits für #SofaXmanagua tun und schon Ergebnisse gezeigt hat.

Bald werden wir euch erzählen, wie viele Personen, Blogs und Medien bereits über das Projekt in dieser Anfangsphase berichtet haben.
In der Zwischenzeit werdet ihr den Bericht der gestrigen Arbeitsphase finden.

An alle ein Dankeschön und ein Wiedersehen am 3/3 in Rom.

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